Der Gründungsvorstand 1946 Der Vorstand 1996
1. Vorsitzender: W. Gombert 1. Vorsitzende: Sabine Schuldt
2. Vorsitzender: R.Ditzel 2. Vorsitzender: Eduard Menzel
Schriftführer: Hr. Weischedel Schriftführer: Thomas Schuldt
Kassierer: Arnold Speier Kassierer: Karl-Heinz Pühlhorn
Zucht und Jugendobmann: Helmut Schnitzer
Farmobmann: Erwin Meister
50 Jahre Geflügelzuchtverein 1946 Frankfurter Berg
Am 26.01.1946 traf sich Zuchtfreund W. Gombert mit 4 Gleichgesinnten in seiner Wohnung, um über die Gründung eines Geflügelzuchtvereins zu reden.
Man wurde sich schnell einig, denn schon am 30.01.1946 wurde zu einer Gründung geladen. Man traf sich dazu bei dem Gastwirt Harms mit 22 Zuchtfreunden, um den neuen Verein aus der Taufe zu heben.
Da die damalige Besatzungsmacht keine eigene Vereinsgründung zuließ war man auf die Hilfe der Zuchtfeunde aus Bonames angewiesen und gab sich den Namen: Kleintierzuchtverein Bonames - Untergruppe Siedlung. Einstimmig wurde der Zuchtfreund Gombert zum 1. Vorsitzenden gewählt. Schon in der ersten Versammlung am 14.02.1946 kamen fünf neue Mitglieder hinzu. Man legte Statuten für das Vereinsleben fest.
Von der Stadt Frankfurt wurden 21 AR Feld für die Bebauung der ersten Parzellen zur Verfügung gestellt.
Hier traten schon die ersten Schwierigkeiten auf, da nicht alle Zuchtfreunde eine Parzelle erhalten konnten. Beim Aufbau der Zucht bemühte man sich um gute Tiere. Bald schon zog das erste Geflügel in das neue Farmgelände.
Wir hatten das Jahr 1946.
Deutschland lag noch in Schutt und Asche. Es herrschte vielerseits noch Chaos und Hunger unter der Bevölkerung. So wurden wir auch auf unserem Gelände von Einbrechern heimgesucht.
Ganz schlimm war es um die Jahreszeit 1946 / 1947.
Wir waren gezwungen, Wachen aufzustellen, wo die Zuchtfreunde sich regelmäßig abwechselten.
Im März 1947 durften wir uns dann endgültig als Geflügelzuchtverein 1946 Frankfurter Berg bezeichnen.
Von dort an wurden die ersten Jungtierschauen und Tierbesprechungen durchgeführt. Da dies alles im Freien geschah, wurden die Tiere abends in ihre Ställe zurückgebracht.
Im Jahre 1948 wurde das erste Frühlingsfest mit unseren Zuchtfreunden aus Bonames gefeiert.Im selben Jahr wurde der Antrag auf ein größeres Gelände destellt, da immer mehr Zuchtfreunde Interesse auf eine Parzelle in unserem Gelände bekunden. Daraufhin erklärte sich die Stadt Frankfurt am Main bereit, ein größeres Farmgelände zu Verfügung zu stellen, worauf ein Vereinsheim errichtet werden sollte.
Der Vorstand, unter dem Vorsitz von Zuchtfreund W. Gombert rief daraufhin alle Zuchtreunde auf, sich an dem Aufbau der neuen Farmanlage zu beteiligen, was in der Versammlung allgemeine Zustimmung erhielt.
Das neue Farmgelände befand sich an der damaligen Pumpstation am Ginsterweg.
Hier wurde wirklich hervorragende Arbeit geleistet und wir möchten den damaligen Zuchtfreunden heute noch ein Dankeschön aussprechen.
Denn schon im Mai 1949 wurde das neue Farmgelände von dem damaligen Stadtrat und späteren Oberbürgermeister Dr. Willi Kolb eingeweiht. Dabei waren auch der Landes- und Kreisverband anwesend.
Gefeiert wurde von nun an in unserem eienem Vereinsheim. Es wurde nicht nur dort gefeiert , sondern es wurden auch Ausstellungen durchgeführt.
Im August 1950 legte unser 1. Vorsitzender W. Gombert seinen Vorsitz nieder, Zuchtfreund Müller nahm das Amt der 1. Vorsitzenden bis zur Neuwahl, kommisarisch an.
Am 09.08.1950 wurde Zuchtfreund Horn zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Am 08.03.1952 wurde Zuchtfreund W.Gombert erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt, da der Zuchtfreund Horn sein Amt zur Verfügung stellte.
Am 01.03.1953 wurde Zuchtfreund Horn erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Außer Wahlen fanden auch regelmäßig Monatsversammlungen statt. Hier fanden immer rege Diskussionen über Zucht- und Vereinsangelegenheiten statt. Wenn man auch nicht immer einer Meinung war, so wurde doch ein Nenner gefunden.
Am 16.10.1954 wurde in einer Monatsversammlung ein Filmvortrag über die große Siegerschau, die in Dresden stattfand, vorgeführt. Auch hier muß dokumentiert werden, daß in unserem Verein auch damals es unseren Zuchtfreunden nicht an Informationen fehlte.
Im April 1957 wurde Zuchtfreund Sauer zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Die Nichtverlängerung des bis zum 31.01.1959 befristeten 10-jährigen Pachtvertrags war dann für den Verein ein schwerer Schlag, der ihn der Existenzgrundlage beraubte. Nach langen Verhandlungen stellte die Stadt ein neues, größeres Gelände, zunächst auf 20 Jahre, zur Verfügung
Im August 1959 wurde die alte Fram abgebrochen und mit dem Neuaufbau begonnen.
Leider geht aus den Protokollen nicht hervor, welche Hühnerrassen gezüchtet wurden. In den sechziger Jahren fanden Kreiszuchtwartbesprechungen, im Börsenkeller Frankfurt am Main statt.
Im Durchschnitt konnte unser Verein 100 Tiere in den Lokalschauen darbieten.
Im April 1962 wurde Zuchtfreund Heilmann 1. Vorsitzender.
Im April 1963 wurde Zuchtfreund Fritz Junge 1. Vorsitzender.
Im März 1965 wurde Zuchtfreund K-H Maly 1. Vorsitzender.
Im Februar 1972 wurde Zuchtfreund G. Emmert 1. Vorsitzender.
Am 09.04.1978 wurde Alex Stuhldreier z..um 1. Vorsitzenden gewählt.
Während seiner Amtszeit wurde der Verein 1979 als e.V. beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen.
Am 21.09.1980 verstarb der 1. Vorsitzende Alex Stuhldreier.
Bei einer außerordentlichen Generalversammlung am 10.11.1980 wurde Horst Simon zum 1. Vorsitzenden und Dietmar Pizonka zum 2. Vorsitzenden gewählt.
In den darauffolgenden Jahren war es ruhig in unserem Verein.
Am 19.03.1982 wurde underem Verein eine Ehrenurkunde vom Bürgerverein verliehen, für 25 jährige Mitgliedschaft.
Am 22.01.1983 wurde bei der Jahreshauptversammlung Horst Simon als 1. Vorsitzender bestätigt und Heinz Helfmann als 2. Vorsitzender gewählt.
Im darauffolgendem Jhar, nämlich vom 31.04-01.05. 1983 wurde vom Kreisverband unter der Führung vom Kreisverbandsvorsitzenden Helmut Neubüser eine Kükenschau in unserer Austellungshalle durchgeführt. Anwesend war auch der Landtagsabgeordnete Seibold.
Der 1. Vorsitzende Horst Simon tritt am 05.09.1983 von seinem Amt zurück.
Im November 1983 wurde die Austellungshalle durch eine Trennwand geteilt, so das es bei kleineren Gesellschaften gemütlicher wird.